Die Zwanzigerjahre in Berlin – eine Metropole zwischen Sachlichkeit und Ekstase

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Die Zwanzigerjahre in Berlin – eine Metropole zwischen Sachlichkeit und Ekstase

Reise Nr. 5

Leitung: Ulrich Feldhahn M.A.

Sonntag, 8. April, bis Freitag, 13. April 2018 (6 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart-Weilimdorf, S-Bahnhof
Ihre Abholzeit mit dem Taxiservice entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.
Zustieg: 8.30 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach

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Die 1920er-Jahre gelten als die wohl aufregendste Epoche in der Geschichte Berlins. Vor dem Hintergrund der wechselvollen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse jener Jahre entfaltete sich ein vibrierendes kulturelles Leben, das von starken Gegensätzen geprägt war.

Abseits ausgetretener Touristenpfade suchen Sie auf dieser Reise Orte innerhalb der Stadt auf, an denen diese faszinierende Ära und ihr Einfluss auf Architektur, Bildende Kunst sowie die urbane Gesellschaft immer noch spür- und erlebbar sind.

1. Tag: Kunst als Steigerung des Handwerks – das Bauhaus: Stuttgart – Dessau (Besichtigung des dort seit 1919 ansässigen Bauhauses mit Führung durch Theatersaal, Direktorenzimmer und Marianne-Brandt-Atelier) – Berlin (5 Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel Maritim pro Arte).

2. Tag: Eine Hauptstadt erfindet sich neu: Berlinische Galerie mit umfangreichen Malerei- und Grafikbeständen – Rundgang durch die Berliner Mitte mit Fokus auf Schauplätze der 20er-Jahre (u.a. Admiralspalast, Kino Babylon) – Rundgang über das ehemalige Borsig-Areal mit dem 1922 als erstem Berliner Hochhaus erbauten "Borsig-Turm" sowie durch die "Siemensstadt", einem herausragenden Ensemble aus Industriearchitektur und sozialem Wohnungsbau (UNESCO-Weltkulturerbe). Abendessenim historischen Ambiente des Restaurants Nolle.

3. Tag: Neue Positionen in Kunst und Architektur: "Märkisches Museum", dessen Dauerausstellung einen großartigen Überblick zur Stadtentwicklung bietet – Bröhan-Museum in Charlottenburg mit seiner einzigartigen Sammlung zu Jugendstil und Art Déco – Sammlung Scharf-Gerstenberg, eine Privatsammlung zur Kunst des Surrealismus.

4. Tag: Expressionismus in Kirche und Kino: "Kirche am Hohenzollernplatz", ein 1930–34 erbautes Hauptwerk des expressionistischen Sakralbaus – "Bauhaus-Archiv" am Landwehrkanal – Rundgang über den Potsdamer Platz auf den Spuren des alten und neuen Berlins – Filmmuseum, das u.a. den Nachlass Marlene Dietrichs und wichtige Exponate der Stummfilmära besitzt.

5. Tag: Technik und Skulptur: Führung durch das 1929–31 erbaute "Haus des Rundfunks" – Auffahrt auf den benachbarten Funkturm, dem zur Funkausstellung 1926 errichteten Wahrzeichen des Berliner Westens (Mittagessen auf dem Turm) – Wohnhaus und Atelier des Bildhauers Georg Kolbe – Rundgang durch den Stadtteil "Neuwestend", in dem zahlreiche Künstler und Schauspieler lebten.

6. Tag: Ein Turm für die Wissenschaft: Fahrt nach Potsdam – Besichtigung des "Einstein-Turms", eines 1919–22 erbauten Observatoriums, das als Inkunabel der frühen Betonarchitektur gilt. Rückfahrt nach Stuttgart.

Der Besuch einer abendlichen kulturellen Veranstaltung ist geplant (nicht im Reisepreis inbegriffen). Wir teilen Ihnen das Programm zeitnah mit.

Leistungen:

Preis:

€ 1270,– pro Person im Doppelzimmer
€ 1375,– pro Person im Einzelzimmer

Reisepapiere: gültiger Personalausweis oder Reisepass

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.