Überlingen Orchidee unter den Bodenseestädten

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Überlingen Orchidee unter den Bodenseestädten

Reise Nr. 8

Leitung: Prof. Wolfgang Urban M.A.

Samstag, 13. April 2019 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.40 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Herrenberg

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Schon vor den Toren Überlingens beginnt der Besuch am Bodensee mit der Silvesterkapelle von Goldbach, die sich durch Reste ihrer Wandmalerei auszeichnet. Die um 840 zu datierenden Gemälde gehören zu den ältesten erhaltenen Wandbildern der Reichenauer Kultur. Überlingen selbst war bereits im ersten Drittel des 7. Jhs. alemannischer Herzogssitz, 770 karolingischer Fronhof. Unter Kaiser Friedrich Barbarossa wird der Marktort 1191 zur Stadt erhoben.

Das auf mehreren Vorläufern aufbauende Nikolausmünster erhielt nach 1611 seine bedeutende Ausstattung durch den aus Waldsee stammenden Bildhauer Jörg Zürn d. Ä. Er schuf den überragenden Hochaltar und das Sakramentshaus. Weitere Altäre sind Werke seiner Brüder Michael und Martin Zürn. Vor dem Münster erhebt sich der oktogonale Bau eines Ölbergs von Lorenz Reder von 1493 mit monumentaler Christusfigur von 1470. Der Bau des heutigen Rathauses der vom 13. Jh. bis 1803 unter Mitwirkung der Zünfte regierten Stadt begann 1489.

Unweit Überlingens thront über dem Bodenseeufer die erstmals 1222 erwähnte Marienwallfahrtskirche Birnau. Herausragende Meister der Barockära Südwestdeutschlands haben 1747-50 dieses sakrale Gesamtkunstwerk vollendet: Als Architekt Peter Thumb d. Ä. (1681-1766), Joseph Anton Feuchtmayer (1696-1770), der bedeutendste Vertreter der gleichnamigen Dynastie von Stuckateuren, als Gestalter des Inneren und Gottfried Bernhard Göz (1708- 1774), Direktor der Augsburger Akademie, als Freskant.

Leistungen:

Preis:

€ 85, pro Person

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