Das Prämonstratenserkloster Roggenburg. Die Abtei, das Territorium und die Kirchen

. . . . . .

Das Prämonstratenserkloster Roggenburg. Die Abtei, das Territorium und die Kirchen

Reise Nr. 20

Leitung: Prof. Dr. Franz Quarthal

Donnerstag, 17. Mai 2018 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustiege: 8.40 Uhr Wendlingen, Bahnhof / 9.15 Uhr Ulm, Bahnhof

zurück zum Reisekalender ...

Diese Fahrt ist der Abtei Roggenburg im Illertal gewidmet, die zu Recht als "schwäbisches Melk" gilt. Dabei steht neben dem Kloster auch das Klosterterritorium im Blick.

Fast zeitgleich mit den Zisterziensern entstand 1106 der vom Heiligen Norbert von Xanten gegründete Orden der Prämonstratenser. Er folgte der Augustinerregel, übernahm von den Zisterziensern die Institution des Generalkapitels und das Filiationssystem. In Schwaben breitete er sich rasch aus, nachdem hier 1125 mit Ursberg die erste Abtei gegründet worden war. Schon ein Jahr später folgten Gründungen in Rot an der Rot und in Roggenburg. Dieses wiederum gründete Niederlassungen in Graubünden und in Churwalden und besiedelte die Staufergründung Adelberg. Kurzzeitig folgten auch die Mönche von Bebenhausen der Prämonstratenserregel.

Klostervögte in Roggenburg waren zunächst die Herren von Eberstall und von Ellerbach. Ihnen folgten die Reichsstadt Ulm, die Herzöge von Bayern und seit 1548 die Habsburger, bis das Kloster 1544 die Reichsfreiheit erwarb. Die Abtei engagierte sich für den Erhalt des katholischen Glaubens und förderte alle Formen der Volksfrömmigkeit, Reliquienkult, Prozessions- und Bruderschaftswesen.

Drei bedeutende Äbte des 18. Jahrhunderts, Dominikus Schwaninger, Kaspar Geisler und Georg IV. Lienhardt, schufen mit dem Neubau des gesamten Klosters eine der schönsten Barockanlagen Schwabens. Diesem Ensemble aus Klosterkirche, Abteigebäude, Festsaal, Refektorium und spätem Bibliothekssaal gilt das Interesse unserer Klosterfahrt, ebenso der Wirtschaftsstruktur und der Spiritualität der Klosterinsassen. Viele der Patres waren gute Musiker, die Abtei verfügte unter ihren durchschnittlich 18 Mönchen immer über herausragende Gelehrte.

Ein bedeutendes Werk war der "Spiritur Norbertinus" des Abtes Georg Lienhardt. Die Abtei ist seit 1986 wieder von Patres besiedelt.

Ziel der Fahrt ist es, nicht nur das Kloster zu besichtigen und nach Möglichkeit ein Gespräch mit einem der Patres zu führen, sondern auch einen Überblick über das Klosterterritorium und seine Kirchenbauten in Schießen (Wallfahrtskirche), Oberwiesenbach, Breitental und Ingstetten zu gewinnen.

Leistungen:

Preis:

78, € pro Person

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.