Wasserkraft der Oberen Donau: alte Energie mit neuer Zukunft

. . . . . .

Wasserkraft der Oberen Donau: alte Energie mit neuer Zukunft

Reise Nr. 22

Leitung: Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger und Julian Aicher

Montag, 28. Mai, bis Mittwoch, 30. Mai 2018 (3 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustiege: 8.25 Uhr Plochingen, Bahnhof / 9.25 Uhr Ulm, Hauptbahnhof (beide nur auf der Hinfahrt)

zurück zum Reisekalender ...

Energie vom Himmel. Tropfen für Tropfen. Aus Wolken zu Bächen und Flüssen: Wasserkraft. Sie erleichtert menschliche Arbeit schon seit Zeiten vor Christi Geburt. Und wirkt noch heute. Weltweit mit mehr Elektrizität als aus allen Atommeilern der Erde zusammen. In Süddeutschland gilt sie als Triebfeder von Gewerbe und Industrie auch als "Mutter" der Stromversorgung. Das wird an und in alten, aktiven Wasserkraftanlagen an der Oberen Donau, der Kulturlandschaft des Jahres 2018, besonders gut sichtbar.

Wer bei der Wucht der Wasserkraft allein an Riesen-Staudämme denkt, die ganze Landschaften verändern, darf sich auf dieser "regenerativen" Reise entlang der Oberen Donau überraschen lassen. Denn die Tour führt zu eher "kleinen" Triebwerken. Viele davon entstanden aus alten Wassermühlen. Sie "klappern" zwar kaum noch, aber in den "Krafthäusern" beeindruckt ihr Brummeln durchaus: Töne von Turbinen und Generatoren, die oft ganze Orte versorgen. Jedes mit Geschichte und Geschichten!

1. Tag: Ulm: "Lochmühle" an der Blau mit meist stehendem Wasserrad, ein typisches Beispiel für ehemalige Triebwerke im "Fischerviertel", malerische (Stau-)Wehre Söflingen: historisches Mühlrad im Klosterhof; einige Gehminuten weiter bringen Wasserrad-Schaufeln einen Generator dazu, Strom zu liefern; wie sein "Kollege" im Textilbetrieb Glaeser, nahe der Stadtgrenze durchs malerische Blautal nach Blaubeuren-Gerhausen: Wasserkraft-Schnecke (ebenso alte wie moderne Technik der Wasserkraft) Blautopf 2 Übernachtungen im Bildungshaus Kloster Obermarchtal.

2. Tag: "Pflanzt, wo die Wasser fließen." Diese Regel des Zisterziensers Bernhard von Clairvaux (10901153) galt auch für die Obermarchtaler Prämonstratenser beim Bau ihres Klosters. Spaziergang durch das Klosterareal und zur Donau Zwiefaltendorf: klösterliche Wasserkraft-Kultur und Strom-Geschichte samt Sägerei, Gelegenheit zum Mittagessen Rechtenstein: romantisch über der Donau gelegen, mit alter Industriehalle und neuem Wasserkraftwehr Wasserkraftwerk des Klosters Untermarchtal an der Mündung der Lauter in die Donau mit Inschrift "Preiset ihr Quellen den Herrn" Donaukraftwerk Obermarchtal-Alfredstal mit der Ausstellung "MuM" (Maschinen unterm Münster), in "einer der schönsten Landschaften" (Eduard Mörike).

3. Tag: Riedlingen: "Postkarten-Idyll" mit Donauwehr; Wasserkraftanlage aus den 1920er-Jahren Sigmaringen-Laiz: Donaukraftwerk von 1999 an einem alten Stauwehr Mühle Dietfurt (Gelegenheit zum Mittagessen) Beuron: Kraftwerk der Benediktiner. Es löste 2009 den Vorgängerbau von 1920 ab und deckt heute mit doppelter Stromleistung den elektrischen Bedarf des Klosters.

Zur Einstimmung auf die Exkursion empfehlen wir den Film "Regenerativ am Donauufer" (zu finden im Internet) sowie den Beitrag von Julian Aicher in der "Schwäbischen Heimat" 2017/3.

Leistungen:

Preis:

€ 425, pro Person im Doppelzimmer
€ 445, pro Person im Einzelzimmer

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.