Augsburg Stadt der Römer, Bischöfe und Reichstage

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Augsburg Stadt der Römer, Bischöfe und Reichstage

Mit Besuch der Sonderausstellung `Maximilian I.

Reise Nr. 39

Leitung: Prof. Wolfgang Urban M.A.

Abreise: Freitag, 19. Juli 2019
Rückreise: Samstag, 20. Juli 2019 (2 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz (Rückkehr zwischen 18.30 und 20.00 Uhr)
Zustiege: 8.40 Uhr Wendlingen, Busbahnhof (Rückkehr zwischen 17.50 und 19.20 Uhr)
9.15 Uhr Autobahnraststätte Seligweiler (Ulm-Ost) (Rückkehr zwischen 17.15 und 18.45 Uhr)

Unverbindliche Zeitangaben, Änderungen vorbehalten.
Über etwaige Änderungen werden Sie ggf. rechtzeitig vor Abreise informiert.

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Den 500. Todestag des als "Letzten Ritter" apostrophierten Kaisers Maximilian I. (1459-1519) begeht Augsburg mit der Ausstellung "Maximilian I. - Kaiser, Ritter, Bürger von Augsburg". Gedenkjahr wie Ausstellung geben Anstöße genug, die im "Heiligen Römischen Reich deutscher Nation" neben Frankfurt und Nürnberg führende Freie Reichsstadt zu besuchen, den Ereignisort bedeutender, die Geschichte bestimmender Reichstage wie jenen in der Reformationszeit 1530 mit der Verabschiedung der "Confessio Augustana" und von 1555 mit dem Augsburger Religionsfrieden.

Die Wurzeln der schwäbischen Stadt in Bayern liegen in einem 15 v. Chr. errichteten römischen Heerlager, aus dem die spätere Hauptstadt der römischen Provinz Raetia "Augusta Vindelicorum" erwachsen ist. Mit Stolz trägt die mittelalterliche und neuzeitliche Stadt noch den römischen Pinienzapfen als Wappenzeichen ihrer antiken Abstammung.

Im Jahre 304 erleidet die Christin Afra in der diokletianischen Verfolgung den Märtyrertod auf der Lechinsel. Ihr Grab außerhalb der römischen Stadtanlage, die ihr Zentrum im späteren Domareal hatte, wird bleibende Kultstätte und Anziehungspunkt. Schon der aus Ravenna kommende Venantius Fortunatus (um 540-600/10), späterer Bischof von Poitiers, erweist Afra die Ehre. Die gesicherte Reihe der Bischöfe nach der alemannischen Eroberung des römischen Herrschaftsgebietes reicht ins 5. Jh. zurück. Der bedeutendste wird der an der Seite Ottos des Großen (912-973) stehende, 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld gegen die Ungarn kämpfende Ulrich von Augsburg (890-973), der sich neben der hl. Afra bestatten lässt. Über beider Grab entsteht 1467 nach Vorgängern ein Neubau, an dem von 1475 bis zu seinem Todesjahr Burkhard Engelberg (1447-1512), einer der bedeutendsten Baumeister der deutschen Sondergotik, am Werke war. Kaiser Maximilian legt nach Fertigstellung des Kirchenschiffs 1500 eigenhändig den Grundstein für die Choranlage.

Augsburg ist Stätte des frühen Buchdrucks und Zentrum künstlerischen Schaffens mit Meistern wie Hans Holbein d. Ä. oder Hans Burgkmair d. Ä. Durch das Geschlecht der Fugger wird Augsburg im 15. Jahrhundert zu einer Finanzmetropole in Spätmittelalter und früher Neuzeit.

Programm in und um Augsburg:

Basilika St. Ulrich und Afra; Dom mit über 1000 Jahre alter Bronzetür, dem ältesten erhaltenen Glasgemälde überhaupt aus der Zeit um 1100, den Tafeln Holbeins d. Ä. vom ehemaligen Hochaltar von Weingarten; Diözesanmuseum St. Afra; "Fuggerei"; Annakirche mit der Grabkapelle der Fugger; Renaissance-Rathaus, Wallfahrtskirche St. Maria am Perlach; Sonderausstellung "Maximilian I." im Maximilianmuseum; Horgau (Altar von Bieselbach, vom Ulmer Bildschnitzer Daniel Mauch signiertes Werk von 1510). Übernachtung in Augsburg.

Leistungen:

Preis:

€ 340,- pro Person im Doppelzimmer
€ 365,- pro Person im Einzelzimmer

Außer beim Frühstück sind Getränke zu den Mahlzeiten nicht im Reisepreis enthalten.

Zu Mindestteilnehmerzahl, Absagefrist und Gruppengröße siehe unsere Allgemeinen Hinweise

Beachten Sie bitte auch unsere Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.