Rudolf von Habsburg

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Rudolf von Habsburg

Der `kleine graue Graf΄ und die Grundlegung der Macht des Hauses Habsburg im 13. und 14. Jh.

Reise Nr. 52

Leitung: Prof. Dr. Franz Quarthal

Donnerstag, 20. September, bis Sonntag, 23. September 2018 (4 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Echterdingen, S-Bahnhof | Ihre Abholzeit mit dem Taxiservice entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.
Zustieg: 8.30 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Herrenberg

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König Rudolf von Habsburg, einer der populärsten Herrscher des Mittelalters, wurde der Tradition nach am 1. Mai 1218 getauft. Als Taufpate überliefert ist der spätere Stauferkaiser Friedrich II. Historisches Faktum und Hauspropaganda fallen hier wohl zusammen, werden doch die Habsburger so als legitime Fortsetzer des staufischen Reiches dargestellt.

Rudolf gilt als Erneuerer des mit der Hinrichtung Konradins vom Untergang bedrohten Deutschen Reichs. Sein Wirken reichte von Burgund bis an die Grenze Ungarns, von Norddeutschland bis an die Alpen. Der Satz "Vorbei war die kaiserlose, die schreckliche Zeit" ist bis heute fast jedem vertraut.

Zu Rudolfs 800. Geburtstag beschäftigen wir uns mit der Basis der habsburgischen Hausmacht in der Nordschweiz und in Schwaben, mit der Herkunft der Habsburger, dem Ausbau ihrer Hausmacht durch die Übernahme des Kyburger und Lenzburger Erbes, Rudolfs Politik in der Nordschweiz, der Ausweitung seiner Politik auf das Innere Schwaben und den Kampf mit den schwäbischen Grafen.

1. Tag: Verteidiger des Reichsgutes und die Anfänge der Habsburger in Schwaben: Rottenburg (Weilerburg; Heirat mit Gertrud [Anna] von Hohenberg) – Kloster Kirchberg (Begräbnisort Albrechts II. von Hohenberg, Schwager Rudolfs, als Landvogt engster Vertrauter der Habsburger) – Burgfelden (ältester Besitz der Habsburger in Schwaben; ottonenzeitliche Malereien) – Veringendorf (Kirche, Malereien im Chor; von Rudolf erworben) – Sigmaringen (hier erhielt Rudolf die Nachricht von seiner Königswahl; Besuch im Staatsarchiv zur Geschichte der von Rudolf erworbenen Grafschaft Sigmaringen, Habsburger Urbar im Original) – Übernachtung in Scheer..

2. Tag: Der älteste Habsburgerbesitz in Schwaben und sein Ausbau: Scheer (Bestätigung der Stadtrechte durch Rudolf 1286) – Mengen (Mittelpunkt der habsburgischen Verwaltung unter Rudolf) – Bussen (Verwaltungsmittelpunkt der habsburgischen Besitzungen im oberschwäbischen Donauraum) – Saulgau (habsburgische Stadterwerbung, Habsburg und Waldburg im Kampf um die Vorherrschaft in Schwaben) – Kyburg (wichtigste Erweiterung des habsburgischen Besitzes vor Rudolf; mächtige Burganlage) – Rapperswil (Städteübernahmen als Machtausbau) – Übernachtung in Einsiedeln.

3. Tag: Im habsburgischen "Eigen": Kloster Einsiedeln (Klostervogteien als Möglichkeit der Machterweiterung und Grundlage des Scheiterns) – Schwyz (die eidgenössischen Orte als Hauptgegner Habsburgs seit 1291) – Kloster Muri (ältester Habsburgerbesitz in der Schweiz) – Lenzburg (mächtige Burganlage; durch das Lenzburger Erbe wurden die Habsburger zur wichtigsten Macht in der Nordschweiz) – Habsburg (Rudolfs Geburtsort) – Übernachtung in Waldshut.

4. Tag: Habsburger an Hochrhein und Südschwarzwald: Waldshut (habsburgische Stadtgründung zur Sicherung des Südschwarzwaldes) – Baden im Aargau (Herrschaftsmittelpunkt in der Nordschweiz, Versammlungsort der Schweizer Tagsatzung) – Kloster Wettingen (Habsburger Schirmkloster) – Kloster Königsfelden (Glasfensterzyklus; Begräbnisort für Rudolfs Sohn, König Albrecht I.) – Laufenburg (habsburgische Nebenlinie; Burg, Stadt und Museum) – Rückfahrt.

Leistungen:

Preis:

€ 835,– pro Person im Doppelzimmer
€ 885,– pro Person im Einzelzimmer

Reisepapiere: gültiger Personalausweis oder Reisepass

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.