Das Tübinger Nonnenhaus als Zeugnis der Frauenfrömmigkeit in Württemberg

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Das Tübinger Nonnenhaus als Zeugnis der Frauenfrömmigkeit in Württemberg

Reise Nr. 54

Leitung: Tilmann Marstaller M.A.

Sonntag, 7. Oktober 2018 (bauhistorische Führung)
Treffpunkt: 14.30 Uhr Tübingen, Hauptbahnhof | Ende: gegen 17.00 Uhr
Für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart organisieren wir Fahrgemeinschaften mit der Bahn ab/bis Stuttgart Hauptbahnhof. Die Fahrt ist nicht im Preis enthalten.

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Das Tübinger "Nonnenhaus" gehört zu den herausragenden Baudenkmälern der historischen Altstadt. Im April 2008 war es Denkmal des Monats, und noch im selben Jahr wurde es mit dem Denkmalschutzpreis des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet.

Das spätmittelalterliche Fachwerkgebäude, in dem nach der Reformation auch der weltberühmte Botaniker Leonhard Fuchs wohnte, gehört zu den besonders gut überlieferten Zeugnissen der Frauenfrömmigkeit in Württemberg. Anders als bei den meisten anderen Orten, bei denen die Beginen in bereits bestehende, nicht selten bürgerliche Wohnbauten einzogen, wurde das Tübinger Nonnenhaus 1488 offenbar als Dominikanerinnenkloster dritter Ordnung errichtet und nur wenige Jahre später in eine ordensfreie Beginensammlung umgewandelt.

Eine ausführliche bauhistorische Untersuchung 2006-08 förderte dazu überraschende Details zutage. So lassen sich hier enge Parallelen zu den gegen Ende des 15. oder Anfang des 16. Jhs. veränderten Klausurteilen der Benediktiner- und Zisterzienserklöster im Lande aufzeigen. Trotz seiner Sonderfunktion fügte sich das Gebäude perfekt in das Bild der elf Jahre zuvor zur württembergischen Universitätsstadt aufgestiegenen Neckarstadt ein. Auf einem anschließenden Rundgang durch die Tübinger Altstadt wird diese Einbindung in das spätmittelalterliche Stadtgefüge offenkundig.

Leistungen:

Preis:

12,50 € pro Person

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.