Reisebedingungen des Schwäbischen Heimatbundes e.V.

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Reisebedingungen des Schwäbischen Heimatbundes e.V.

Bitte beachten!

Auf dieser Seite finden Sie die Reisebedingungen des Schwäbischen Heimatbundes sowie

Handschlag

Liebe Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Heimatbundes,

die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden (nachstehend gemeinsam mit den jeweils mitreisenden Teilnehmern einheitlich als "TN" bezeichnet) und dem Schwäbischen Heimatbund e. V., Weberstraße 2, 70182 Stuttgart, nachfolgend "SHB" abgekürzt, zu Stande kommenden Pauschalreisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a-y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus. Bitte lesen Sie daher diese Reisebedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch!

1. Abschluss des Pauschalreisevertrages,Verpflichtungen des TN; Leistungen von SHB
1.1 Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die ausschließlich schriftlich mit dem Anmeldeformular im Reisekatalog erfolgen kann, bietet der TN dem SHB den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung und aller im Reisekatalog enthaltenen Informationen und Hinweise, soweit diese dem TN vorliegen, verbindlich an.
1.2 Bei Tagesreisen sind mündliche und telefonische Anmeldungen rechtsverbindlich möglich.
1.3 Soweit es sich nicht um Tagesreisen handelt, werden mündlich oder telefonisch nur Reservierungen angenommen. Der TN erhält ein Anmeldeformular zugesandt. Geht dies nicht binnen einer Woche vollständig ausgefüllt und unterschrieben beim SHB ein, erlischt die Reservierung.
1.4 Reisevertrag kommt ausschließlich durch den Zugang der schriftlichen Anmeldebestätigung, bei kurzfristigen Buchungen später als 1 Woche vor Reisebeginn und bei Tagesreisen auch
1.5 Bei der Anmeldung mehrerer TN durch einen einzelnen TN hat der Anmeldende für die Verpflichtungen aller mit angemeldeten TN aus dem Reisevertrag einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung im Anmeldeformular übernommen hat.
1.6 Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von SHB vom Inhalt der Buchung ab,so liegt ein neues Angebot von SHB vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, soweit SHB bezüglich des neuen Angebots auf die Änderung hingewiesen und seine vorvertraglichen Informationspflichten erfüllt hat und der TN innerhalb der Bindungsfrist SHB die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.
1.7 Die von SHB gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist.
1.8 SHB weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 4). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht.
1.9 Die Leistungsverpflichtung des SHB ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Reisekatalog unter Maßgabe sämtlicher im Katalog enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.
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2. Bezahlung
2.1 SHB und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem TN der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Reisepreises zur Zahlung fällig, jedoch nicht mehr als € 260,- pro TN. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Nichtzahlung der Anzahlung bewirkt keine Aufhebung des Reisevertrages.
2.2 Die Restzahlung wird 3 Wochen vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 6 genannten Grund abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 3 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig.
2.3 Leistet der TN die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl SHB zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des TN besteht, so ist SHB berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten und den TN mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 4 zu belasten.
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3. Änderungen von Vertragsinhalten vor Reisebeginn, die nicht den Reisepreis betreffen
3.1 Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Pauschalreisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von SHB nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind SHB vor Reisebeginn gestattet, soweit die Abweichungen unerheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
3.2 SHB ist verpflichtet, den TN über Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. auch durch Email, SMS oder Sprachnachricht) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise zu informieren.
3.3 Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft einer Reiseleistung oder der Abweichung von besonderen Vorgaben des TN, die Inhalt des Pauschalreisevertrags geworden sind, ist der TN berechtigt, innerhalb einer von SHB gleichzeitig mit Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist entweder die Änderung anzunehmen oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten. Erklärt der TN nicht innerhalb der von SHB gesetzten Frist ausdrücklich gegenüber diesem den Rücktritt vom Pauschalreisevertrag, gilt die Änderung als angenommen.
3.4 Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte SHB für die Durchführung der geänderten Reise geringere Kosten, ist dem TN der Differenzbetrag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.
4. Rücktritt durch den TN vor Reisebeginn/Stornokosten
4.1 Der TN kann jederzeit vor Reisebeginn vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber SHB unter der vorstehend/nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären, falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem TN wird empfohlen, den Rücktritt in Textform zu erklären.
4.2 Tritt der TN vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert SHB den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann SHB eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle von SHB unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
4.3 SHB hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel auf Basis des Reisepreises berechnet:
a) Flugreisen:
bis 95 Tage vor Reiseantritt 10%
vom 94. bis 30. Tag vor Reiseantritt 20%
vom 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 30%
vom 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 50%
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 60%
bei Rücktritt am Reisetag und Nichtantritt der Reise 90%
b) Bus- und Bahnreisen, Reisen von Selbstfahrern oder mit Selbstanreise (jeweils mit Übernachtung):
bis 45. Tag vor Reiseantritt 10%
vom 44. bis 22. Tag vor Reiseantritt 15%
vom 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 30%
vom 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 45%
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 60%
bei Rücktritt am Reisetag und Nichtantritt der Reise 90%
4.4 Dem TN bleibt es in jedem Fall unbenommen, SHB nachzuweisen, dass SHB überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von SHB geforderte Entschädigungspauschale.
4.5 behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit SHB nachweist, dass SHB wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist SHB verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkretzu beziffern und zu belegen.
4.6 Ist SHB infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat er unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten.
4.7 Das gesetzliche Recht des TN, gemäß § 651 e BGB von SHB durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie SHB 7 Tage vor Reisebeginn zugeht.
4.8. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen.
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5. Nicht in Anspruch genommene Leistung
Nimmt der TN einzelne Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung SHB bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem TN zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises, soweit solche Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. SHB wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.
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6. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl
6.1 SHB kann vom Reisevertrag bei Nichterreichen einer in der allgemeinen oder konkreten Reiseausschreibung deutlich genannten Mindestteilnehmerzahl (siehe "Allgemeine Hinweise" auf den Seiten 145 ff. im Katalog) nach Maßgabe folgender Bestimmungen zurücktreten:
a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung von SHB beim TN muss in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung angegeben sein
b) SHB hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Reisebestätigung anzugeben
c) SHB ist verpflichtet, dem TN gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
d) Ein Rücktritt von SHB später als 3 Wochen vor Reisebeginn ist unzulässig.
6.2 Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der TN auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück, Ziffer 4.6. gilt entsprechend.
7. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen
7.1 SHB kann den Pauschalreisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der TN ungeachtet einer Abmahnung von SHB nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten ursächlich auf einer Verletzung von Informationspflichten von SHB beruht.
7.2 Kündigt SHB, so behält SHB den Anspruch auf den Reisepreis; SHB muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die SHB aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
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8. Obliegenheiten des TN
8.1 Reiseunterlagen
Der TN hat SHB oder seinen Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zu informieren, wenn er die notwendigen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutschein) nicht innerhalb der von SHB mitgeteilten Frist erhält.
8.2 Mängelanzeige / Abhilfeverlangen
a) Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der TN Abhilfe verlangen.
b) Soweit SHB infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der TN weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen
c) Der TN ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter von SHB vor Ort zur Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter von SHB vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel an SHB unter der mitgeteilten Kontaktstelle von SHB zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters von SHB bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reisebestätigung unterrichtet. Der TN kann jedoch die Mängelanzeige auch seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen.
d) Der Vertreter von SHB ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
8.3 Fristsetzung vor Kündigung
Will der TN den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er SHB zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe von SHB verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.
8.4 Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung bei Flugreisen; besondere Regeln & Fristen zum Abhilfeverlangen
a) Der TN wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und -verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom TN unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige ("P.I.R.") der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften und SHB können die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten.
b) Zusätzlich ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich SHB, seinem Vertreter bzw. seiner Kontaktstelle oder dem Reisevermittler anzuzeigen. Dies entbindet den TN nicht davon, die Schadenanzeige an die Fluggesellschaft gemäß Buchst. a) innerhalb der vorstehenden Fristen zu erstatten.
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9. Beschränkung der Haftung
9.1 Die vertragliche Haftung von SHB für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren und nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von dieser Haftungsbeschränkung unberührt.
9.2 SHB haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. vermittelte Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet wurden, dass sie für den TN erkennbar nicht Bestandteil der Pauschalreise von SHB sind und getrennt ausgewählt wurden. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt. SHB haftet jedoch, wenn und soweit für einen Schaden des TN die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von SHB ursächlich geworden ist.
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10. Geltendmachung von Ansprüchen, Adressat
10.1 Ansprüche nach den § 651i Abs. (3) Nr. 2, 4-7 BGB hat der TN gegenüber SHB geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über den Reisevermittler erfolgen, wenn die Pauschalreise über diesen Reisevermittler gebucht war. Eine Geltendmachung in Textform wird empfohlen.
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11. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
11.1 SHB informiert den TN entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.
11.2 Steht/stehen bei der Buchung die ausführende(n) Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist SHB verpflichtet, dem TN die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald SHB weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird SHB den TN informieren.
11.3 Wechselt die dem TN als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird SHB den TN unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.
11.4 Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte "Black List" (Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist.), ist auf den Internet-Seiten von SHB oder direkt über http://ec.europa.eu/transport/modes/ air/safety/air-ban/index_de.htm abrufbar und in den Geschäftsräumen von SHB einzusehen.
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12. Pass-,Visa- und Gesundheitsvorschriften
12.1 SHB wird den TN über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.
12.2 Der TN ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des TN. Dies gilt nicht, wenn SHB nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
12.3 SHB haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der TN SHB mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass SHB eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.
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13. Alternative Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung
13.1 SHB weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass SHB nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Reisebedingungen für SHB verpflichtend würde, informiert SHB die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. SHB weist für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.
13.2 Für TN, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem TN und SHB die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche TN können SHB ausschließlich an dessen Sitz verklagen.
13.3 Für Klagen von SHB gegen TN, bzw. Vertragspartner des Pauschalreisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von SHB vereinbart.
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(c) Urheberrechtlich geschützt.
Noll & Hütten Rechtsanwälte, Stuttgart | München, 2017-2018

Reiseveranstalter ist: Schwäbischer Heimatbund e.V.

Vertreten durch den Vorsitzenden: Josef Kreuzberger
Vereinsregister AG Stuttgart, Nr. 2326
Weberstr. 2, 70182 Stuttgart
Telefon 0711-23942-11 (Telefax -44)
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Allgemeine Geschäftsbedingungen bezüglich Führungen, Halbtages- und Tagesfahrten

Liebe Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Heimatbundes,

die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden (nachstehend gemeinsam mit den jeweils mitreisenden Teilnehmern einheitlich als TN bezeichnet) und dem Schwäbischen Heimat- bund e. V., Weberstraße 2, 70182 Stuttgart, nachfolgend SHB abgekürzt, zu Stande kommenden Dienstleistungsvertrages zur Erbringung von Führungen, Halbtages- und Tagesfahrten. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 611ff BGB und füllen diese aus. Bitte lesen Sie daher diese Geschäftsbedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch!

1. Anzuwendende Rechtsvorschriften; Entsprechende Anwendung der Reisebedingungen für Vertragsschlüsse
1.1. SHB erbringt die ausgeschriebenen vertraglichen Führungen, Halbtages- und Tagesfahrten (nachfolgend auch bezeichnet als „Dienstleistungen“) als Dienstleister und unmittelbarer Vertragspartner des TN.
1.2. Auf das Rechtsverhältnis zwischen SHB und dem TN finden in erster Linie die mit SHB getroffenen Vereinbarungen, ergänzend diese Vertragsbedingungen nach Maßgabe der nachstehenden Ziffer 1.3, hilfsweise die gesetzlichen Vorschriften über den Dienstvertrag §§ 611 ff. BGB Anwendung.
1.3. Es gelten die vorstehend auf dieser Seite sowie auf den Katalogseiten 161ff. des Reisekatalogs 2018 dargestellten Bestimmungen der Reisebedingungen von SHB (nachfolgend bezeichnet als "ARB") in entsprechender Anwendung auch für Dienstleistungen von SHB im Hinblick auf Führungen, Halbtages- und Tagesfahrten.
Dies gilt jedoch nicht für folgende Regelungen. Diese finden also keine entsprechende Anwendung:
a) Ziffer 1.8 (Information zum Widerrufsrecht)
b) Ziffer 2 (Bezahlung)
c) Ziffern 4.1 bis 4.3 sowie 4.5 bis 4.7 (Rücktritt durch den TN vor Reisebeginn/Stornokosten)
d) Ziffer 6.1 d) (Zeitpunkt des Rücktritts wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl)
e) Ziffer 10 (Geltendmachung von Ansprüchen, Adressat)
f) Ziffer 11 (Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens)
Ergänzend gelten diese Bedingungen.
2. Information zum Widerrufsrecht
2.1. SHB weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 312g Absatz 2 Satz 1 Nummer 9 BGB), auch wenn der Dienstleistungsvertrag im Wege des Fernabsatzes geschlossen wurde, kein Widerrufsrecht besteht. Die übrigen gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte des TN bleiben davon unberührt.
3. Bezahlung
3.1. Der Reisepreis muss bis spätestens eine Woche vor Reisebeginn auf dem Konto des Schwäbischen Heimatbundes eingegangen sein.
3.2. SHB ist berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und vom TN Schadensersatz gem. §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2 BGB zu fordern, soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des TN besteht, SHB zur Erbringung der vertraglichen Dienstleistungen bereit und in der Lage ist und der TN den Reisepreis bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zu den vereinbarten Terminen entrichtet hat. In diesem Fall besteht jedenfalls kein Anspruch des TN auf Inanspruchnahme der Dienstleistungen bzw. Übergabe der Leistungsunterlagen.
4. Kündigung und Rücktritt durch den TN
4.1. Der TN kann den Vertrag mit SHB vor dem vereinbarten Leistungsbeginn jederzeit gegen Entrichtung der nachfolgenden Stornokosten auf Basis des Reisepreises kündigen:
– Kündigung bis zum 1. Tag vor Leistungsbeginn: 20%, maximal 10 € pro Buchung
– Kündigung am Tag der Leistungserbringung oder Nichterscheinen: 90%
4.2. SHB hat sich jedoch ersparte Aufwendungen anrechnen zu lassen sowie eine Vergütung, die SHB durch eine anderweitige Verwendung der vereinbarten Dienstleistungen erlangt oder zu erlangen böswillig unterlässt. Ersparte Aufwendungen in Bezug auf Zusatzleistungen zur Leistung sind jedoch von SHB an den TN nur insoweit zu erstatten, als gegenüber den jeweiligen Leistungsträgern ein gesetzlicher oder vertraglicher Anspruch auf Erstattung bzw. Rückvergütung besteht und von diesen auch tatsächlich erlangt werden kann.
4.3. Ziffer 4.4 der ARB gilt in entsprechender Anwendung.
4.4. Durch die vorstehenden Kündigungsregelungen bleiben gesetzliche oder vertragliche Kündigungsrechte des TN im Falle von Mängeln der Dienstleistungen von SHB sowie sonstige gesetzlichen Gewährleistungsansprüche unberührt.
5. Haftung von SHB
5.1. Eine Haftung von SHB für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des TN resultieren, ist ausgeschlossen, soweit ein Schaden von SHB nicht vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht wurde.
5.2. SHB haftet nicht für Leistungen von Anbietern, deren Leistungen nicht von den Dienstleistungen erfasst sind, es sei denn, dass für die Entstehung des Schadens eine schuldhafte Pflichtverletzung von SHB ursächlich oder mitursächlich war.
6. Zeitpunkt des Rücktritts wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl
Ein Rücktritt von SHB wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl später als 7 Tage vor Reisebeginn ist unzulässig.

© Urheberrechtlich geschützt.
Noll & Hütten Rechtsanwälte, Stuttgart | München, 2017-2018

Dienstleister ist: Schwäbischer Heimatbund e.V.

Vertreten durch den Vorsitzenden: Josef Kreuzberger
Vereinsregister AG Stuttgart, Nr. 2326
Weberstr. 2, 70182 Stuttgart
Telefon 0711-23942-11 (Telefax -44)
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