SHB-Mitgliederversammlung 2009 in Sindelfingen

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SHB-Mitgliederversammlung 2009 in Sindelfingen

vollbesetzter Saal

Rund 200 Mitglieder und Gäste waren bei der Mitgliederversammlung im Jubiläumsjahr anwesend.

Beim großen Jubiläumsfest "100 Jahre Schwäbischer Heimatbund" am 11. Juli in Sindelfingen gab es nicht nur viel zu feiern, zu genießen und zu bestaunen. Als Auftakt und erster Höhepunkt des Festtages stand auch die jährliche Mitgliederversammlung an. Fritz-Eberhard Griesinger, der Vorsitzende des Schwäbischen Heimatbunds, konnte dazu nicht nur rund 200 Mitglieder, darunter beinahe alle Ehrenmitglieder des Heimatbunds und seinen Ehrenvorsitzenden Martin Blümcke, begrüßen, sondern auch den Sindelfinger Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer, den Präsidenten des Landesvereins Badische Heimat Dr. Sven von Ungern-Sternberg, den Ehrenvorsitzenden des Schwäbischen Albvereins Forstpräsident a. D. Peter Stoll sowie Dr. Hans Gerstlauer, Bürgermeister von Wilhelmsdorf, wo sich das Naturschutzzentrum des Vereins befindet.

Nach der Begrüßung durch den Sindelfinger OB berichtete Fritz-Eberhard Griesinger vom vergangenen Vereinsjahr, das, wenig überraschend, vor allem durch die intensiven Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr und dessen erste Aktionen bestimmt war. Alles, was seit dem 1. Januar in vielfältiger Weise und gut läuft, war vorher zu erarbeiten, betonte er. Vor allem Geschäftsführer Dr. Siegfried Roth und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle leisteten Außerordentliches und auch der Vorstand und die Arbeitskreise waren eng in die Vorbereitung und Durchführung des anspruchsvollen und dicht gedrängten Programms im Jubiläumsjahr eingebunden. Dass sich die Arbeit lohnt, zeige auch die gute Resonanz in den Medien, die über die Aktivitäten des Heimatbunds vielfach berichteten. Besonders die neuen Projekte und die Feiern anlässlich des Jubiläums fanden bei Mitgliedern, Gästen, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit einen großen und positiven Widerhall, so Griesinger.

zwei Herren

Vorsitzender Fritz-Eberhard Griesinger und der Autor Hansmartin Schwarzmaier stellen den ersten Band "Die Welt der Staufer" aus der neuen Reihe "Bibliothek Schwäbischer Geschichte" vor.

Die Kulturlandschaft des Jahres 2009/2010 Stromberg-Heuchelberg-Zabergäu, die ersten Bände der "Bibliothek Schwäbischer Geschichte", der neu initiierte Gustav-Schwab-Preis, die Studientagung zur Geschichte des Vereins und der Heimatschutzbewegung sowie das Projekt Bäume in der Landschaft sind die Stichworte der vielfältigen Aktivitäten, die das Jubiläumsjahr begleiten. Der Festakt mit Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart und der Empfang der Landesregierung für den Landesverein Badische Heimat und den Schwäbischen Heimatbund waren Höhepunkte, über die in der "Schwäbischen Heimat" und auf diesen Seiten ausführlich berichtet wurde und wird. Dazu hob Griesinger lobend auch die unglaubliche Vielzahl von Aktivitäten der Ortsgruppen und die speziell auf das Jubiläum ausgerichteten regelmäßigen Veranstaltungen, wie den Kulturlandschaftspreis, den Denkmalschutzpreis sowie die Vortragsreihe in der L-Bank hervor.

Neben den zum Jubiläum neu geschaffenen Projekten und Aktivitäten lief die inhaltliche und politische Arbeit des Heimatbunds selbstverständlich weiter: Im Bereich Denkmalschutz setzte sich der Heimatbund dafür ein, dass nicht unangemessene Kürzungen in den operativen Mitteln die Feldarbeit der Denkmalschützer lahm legen. Für die Fortsetzung der Kleindenkmalkartierung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Albverein und dem Schwarzwaldverein lag im Juli noch keine Zusage des Wirtschaftsministeriums für weitere Sachmittel vor, die für die Beschäftigung der Koordinatorin zwingend erforderlich sind, wir hoffen aber, dass durch die normative Kraft der Fakten, durch die große Bereitschaft jährlich immer neuer Landkreise, sich auch finanziell in das Projekt einzubringen, und wegen der starken ehrenamtlichen Bereitschaft der sehr vielen Mitwirkenden diese Zusage noch rechtzeitig erreicht werden kann, so Griesinger. Die Vereinbarungen zur Zukunft des Schlosses und Klosters Salem und damit auch das Ende des so genannten Handschriftenstreites stellen den Schlusspunkt einer aktiven gemeinsamen Aktion des SHB mit dem Landesverein Badische Heimat dar. Wir freuen uns, dass nicht andere spekulative Lösungen letztlich zum Nachteil unserer Kulturlandschaft gewählt wurden, resümierte der SHB-Vorsitzende.

eine Dame und sechs Herren auf der Bühne

Der Vorstand des Heimatbunds mit dem Vorsitzenden Fritz-Eberhard Griesinger, dem neuen Schatzmeister Gerhard Fink (siehe Bericht weiter unten), dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Walter Kilian, Schriftführerin Jutta Lück, Reinhard Wolf, Prof. Dr. Wilfried Setzler (ebenfalls stellvertretender Vorsitzender) sowie Gerhard Obergfell.

Aus aktuellem Anlass hat sich der Vorstand mehrfach mit dem Projekt Stuttgart 21 befasst. Die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs und die damit verbundenen verkehrlichen und (städte)-baulichen Planungen in der Landeshauptstadt werden auch von den Mitgliedern des Heimatbunds kontrovers diskutiert. In einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der DB AG Stuttgart, Herrn Klingberg, machte sich der Vorstand ein eigenes Bild zu den Planungen. Dabei wurde deutlich, dass die Realisierung der planfestgestellten Durchgangstrasse in Verbindung mit dem preisgekrönten Bauentwurf eine denkmalgerechte Erhaltung des Südflügels bedauerlicherweise nicht zulassen würde. Der äußere Erhalt des Bahndirektionsgebäudes wird aber möglich sein. Der Vorstand hat sich daher entschlossen, sich weiterhin nicht an der Diskussion um bereits entschiedene und vertraglich vereinbarte Planungen zu beteiligen. Das bedeutet selbstverständlich weder einen Hinweis noch eine Empfehlung für die einzelnen Vereinsmitglieder, von denen auch andere Positionen eingenommen werden, sagte Fritz-Eberhard Griesinger. Wo noch Entscheidungen zu Stuttgart 21 ausstehen, will sich der Heimatbund weiter engagieren. Etwa bei der Ausgestaltung und Nutzung des Bahnhofhauptgebäudes, das bei einem tiefer gelegten Gleisniveau innen neu gestaltet werden muss. Im Gespräch und in einem Brief an den Bahnbevollmächtigten hat der Vorstand eine Einbindung in diese Planungen gefordert, die auch zugesagt wurde.

Fritz-Eberhard Griesinger ließ es jedoch nicht bei einer Rückschau bewenden, sondern hat auch die Zukunft des Vereins im Blick: Der Schwäbische Heimatbund ist in seinem 100. Jahr ein stabiler Verein in geordneten Verhältnissen, er ist inhaltlich breit aufgestellt, offensichtlich anerkannt und was man so nennt, etabliert, und möglicherweise gerade deshalb nicht aufregend interessant. Auch nach 100 Jahren müsse der kulturelle Wert des Landes für Einheimische und Zugereiste, denen unser Land Wohnstätte, Lebensbereich, Umfeld ist, in dem sie notwendigerweise leben, sichtbar sein, wenn er Basis für Heimat sein soll. Daraus leitet sich für den Schwäbischen Heimatbund als Aufgabe ab: Informieren, Interesse wecken und Kenntnisse vermitteln zu seinen drei Themen Denkmalschutz, Naturschutz und Landeskultur sowie zu den dazu gehörigen geschichtlichen Zusammenhängen. Um diese Ziele zu erreichen, benötige der Verein mehr Mitglieder, so Griesinger. Deren Zahl schrumpfe trotz Erfolgen bei der Mitgliederwerbung aber seit Jahren, auch wegen der demografischen Entwicklung. Auch finanziell sei eine breite Mitgliederschaft essentiell für den Verein. Das Gewinnen vor allem von jüngeren Mitgliedern wird schwierig bleiben. Die persönliche Überzeugungsarbeit der etablierten Mitglieder bleibt dabei entscheidend, und ich möchte sie Ihnen eindringlich und wiederholt ans Herz legen, ermunterte der Vorsitzende die Anwesenden, ihre Möglichkeiten zur Mitgliederwerbung noch stärker als bisher zu nutzen.

Ein großes und herzliches Dankeschön richtete Fritz-Eberhard Griesinger an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und im Naturschutzzentrum, den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, seiner Kollegin und den Kollegen im Vorstand, den Experten in den Beiräten und den Aktiven der Ortsgruppen für die erfolgreiche Arbeit im Jubiläumsjahr und darüber hinaus.

NAZ: Eine Chance am Schopf gepackt

Mit Sicherheit eines der spannendsten Projekte der kommenden Jahre, aber auch eine große Herausforderung für den Heimatbund, ist die Erweiterung des Naturschutzzentrums (NAZ) des Heimatbunds in Wilhelmsdorf. Gemeinsam mit der Gemeinde Wilhelmsdorf und mit Unterstützung von Bund, Land und verschiedener Stiftungen soll das Naturschutzzentrum baulich und ausstellungstechnisch dem seit 1994 erarbeiteten Status angepasst werden, berichtete Geschäftsführer Dr. Siegfried Roth den Mitgliedern. Die Gelegenheit, die aus finanziellen Gründen erst in etlichen Jahren geplante Sanierung und Erweiterung jetzt schon in Angriff zu nehmen, bot das Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Durch rasches Handeln, gute Kontakte und die vorsorglich erfolgte Vorplanung konnte der Heimatbund für das neue NAZ einen Zuschuss in Höhe von 900.000 Euro sichern. Geplant ist als erster Bauabschnitt die Errichtung eines neuen Ausstellungs- und Seminargebäudes in direkter Nachbarschaft des bisherigen Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes.

Der Neubau soll einen in die Ausstellung integrierten Multimediaraum sowie einen Seminarraum sowie eine kleine Bewirtungsmöglichkeit bekommen. Ziel ist es, die Ausstellung zur Ökologie und Geschichte des Pfrunger-Burgweiler Rieds an die heutigen Ansprüche einer modernen Ausstellungsdidaktik anzupassen. Die Naturerlebnisschule und das Sommerklassenzimmer bleiben in ihrer Form und Funktion bestehen. Architektonisch lehnt sich der Neubau an die früher im Moor üblichen Hütten an und zeigt eine einfache, ästhetische, zeitlose Form in Holzbauweise. Eine Heiztechnik mit erneuerbaren Energien soll das Gebäude preiswert und zukunftssicher versorgen.

ie Baukosten für den Bauabschnitt 1 werden vom beauftragten Architekturbüro architekturlokal aus Bodnegg am Bodensee auf 1,8 Millionen Euro veranschlagt. 900.000 Euro deckt der Bund über das Konjunkturprogramm ab, die andere Hälfte teilen sich die Gemeinde Wilhelmsdorf und der Heimatbund. Dieser hat für diesen Zweck bereits eine Rücklage von 150.000 Euro gebildet, die Akquise weiterer Fördermittel, Spenden und Sponsoren ist in vollem Gang. Mittelfristig soll auch der bestehende Altbau wegen seiner schlechten Bausubstanz, statischen Mängeln und den sehr beengten Platzverhältnissen durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser wird für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Naturschutzzentrums sowie für die Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutz endlich adäquate Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Für die Koordination des Bauvorhabens wurde der Bauausschuss Naturschutzzentrum eingerichtet, in dem Vertreter der Gemeinde Wilhelmsdorf, des SHB und die Architekten sitzen. Zwei weitere Arbeitskreise "Bau" und "Ausstellung" übernehmen die Vorplanungen und arbeiten dem Bauausschuss zu.

Finanzen im grünen Bereich

Schatzmeister Gotthilf Walker konnte in seinem letzten Rechenschaftsbericht eine durchaus positive Bilanz ziehen. Auch im Jahr 2008 zeigten die Bemühungen zur Konsolidierung der Vereinsfinanzen die angestrebte Wirkung. Laufenden Betriebsausgaben der Erfolgsrechnung 2008 in Höhe von 1,362 Mio. € standen laufende Einnahmen in Höhe von 1,463 Mio. € gegenüber. Aus dem operativen Geschäft konnten somit 101.000 € für investive Zwecke erübrigt werden. Zusammen mit 84.000 € Entnahmen aus Zweckrücklagen und 26.000 € eigenen Einnahmen der Finanzrechnung standen damit in 2008 211.000 € zur Finanzierung investiver Aufgaben zur Verfügung. 2008 wurden davon auch 106.000 € zur Finanzierung solcher Ausgaben verwendet:.41.000 € für Instandsetzungsmaßnahmen und Grunderwerb, 12.000 € für die Tilgung äußerer Darlehen und 53.000 € zur Abwicklung der Erbschaft Fischer. Die restlichen 105.000 € wurden zur Aufstockung des Rücklagenbestands eingesetzt und zwar 71.000 € für Zweckrücklagen, davon 50.000 € für das Vereinsjubiläum, und 34.000 € für die allgemeine Rücklage. Der gesamte Rücklagenbestand betrug Ende 2008 insgesamt 874.000 €, davon 499.000 € Zweckrücklagen und 375.000 € allgemeine Rücklage. Der Darlehensbestand belief sich auf Ende 2008 noch auf 99.000 €. Der Geldvermögensbestand von anfänglich 988.000 € verbesserte sich 2008 um 51.000 € auf 1.039.000 €. Damit ist auch im Berichtsjahr das vom SHB seit Jahren verfolgte Ziel, mit den Einnahmen der Erfolgsrechnung die laufenden Betriebsausgaben decken zu können, erreicht worden, sagte Walker. Wegen der einmaligen Ausgaben für das Vereinsjubiläum müsse allerdings 2009 mit einem Zuschussbedarf der Erfolgsrechnung in Höhe von 48.000 € gerechnet werden.

Das Aufkommen an Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnte trotz einer rückläufigen Mitgliederzahl im Jahr 2008 um 3.000 € auf 309.000 € gesteigert werden. Walker dankte allen Mitgliedern und Spendern recht herzlich dafür. Bezogen auf einzelne Sparten zeigten die Konsolidierungsbemühungen folgende Wirkung: Bei laufenden Ausgaben der Sparte Reisen und Veranstaltungen mit 624.000 € konnte einen Jahresüberschuss mit 33.000 € erzielt werden. Der Zuschussbedarf für die Herstellung der Zeitschrift "Schwäbische Heimat" in Höhe von 60.000 € lag zwar um 19.000 € über dem Vorjahresbedarf, aber das Ergebnis war deshalb noch zufriedenstellend, weil 2008 die Auswirkungen der Insolvenz der TC Druck zu Buche schlugen. Es wird aber 2009 mit einem Rückgang des Zuschussbedarfs auf 50.000 € jährlich gerechnet. Dank des finanziellen Engagements der Gemeinden und der Landkreise der Region konnte 2008 der Zuschussbedarf für das Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf von ehemals mehr als 100.000 € jährlich auf 42.000 € jährlich zurückgeführt werden. Walker dankte allen Beteiligten für die Hilfe und die Bereitschaft, den Weg einer zukunftsfähigen Finanzgestaltung des SHB mitgegangen zu sein und die Konsolidierungsbemühungen tatkräftig unterstützt zu haben und bat darum, auch den neuen Schatzmeister entsprechend zu unterstützen.

zwei Herren

Fritz-Eberhard Griesinger dankt dem scheidenden Schatzmeister Gotthilf Walker.

Nach dem Verlesen des Berichts des Kassenprüfers für 2008, aus dem sich bei der Rechnungsführung keine Beanstandungen ergaben, wurde auf Antrag des Ehrenmitglieds Fritz Oechsler der Vorstand von der Mitgliederversammlung einstimmig für das Berichtsjahr 2008 entlastet. Gotthilf Walker stellte sich nach neunjähriger Tätigkeit als Schatzmeister des SHB nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner Stelle wurde Gerhard Fink als neuer Schatzmeister gewählt. Der Vorsitzende Fritz-Eberhard Griesinger bedankte sich bei Herrn Walker herzlich für seine Tätigkeit mit einem Präsent und bei seiner Frau mit einem Blumenstrauß, mit folgenden Abschiedsworten: Wir sagen Ihnen Dank für neun Jahre kritischen Hinschauens auf die Finanz- und Vermögensverhältnisse im Heimatbund. Sie waren Schatzmeister im besten Sinne, ein Phänomen der Fülle und Vielseitigkeit des Wissens in Sachen Vereinsvermögen. Das Durchdringen der Vereinsfinanzen und ihrer Zuordnung bis ins kleinste Detail war ein Ausdruck ihrer Sorge und Fürsorge für den Verein. Neben ihrem Fleiß haben Sie auch eine klare strategische Position eingenommen und stets vertreten, die da lautet: Die laufenden Ausgaben dürfen nur aus laufenden Einnahmen finanziert werden. Sonderfinanzierungen sind nur für definierte und abgrenzbare Sonderaufgaben und einmalige Vorhaben zulässig. Um unsere öffentlichen Haushalte wäre es anders bestellt, wenn diese Grundsätze immer eingehalten worden wären.

Neuer Schatzmeister

Portrait Gerhard Fink

Der neue SHB-Schatzmeister Gerhard Fink.

Als Nachfolger von Gotthilf Walker stellte sich bei den Vorstandswahlen Gerhard Fink aus Pfullingen zur Wahl. Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt, Jahrgang 1950, leitete während seiner beruflichen Laufbahn unter anderem den Handel mit Staatsanleihen bei der Deutschen Bank und war seit 1997 Bereichsleiter der L-Bank Baden-Württemberg Förderbank: Er wurde ebenso wie die bisherigen Mitglieder des Vorstands bei Enthaltung der Betroffenen von der Mitgliederversammlung einstimmig für eine Amtsperiode von drei Jahren gewählt. Auch der Beirat des Heimatbunds wurde bei vier Enthaltungen und der Enthaltung der Betroffenen in seinem Amt bestätigt. Mit der Verabschiedung der Resolution zur Erhaltung und Präsentation der Ausgrabungen auf der Heuneburg endete die Mitgliederversammlung, um dann nahtlos in das große Jubiläumsfest überzugehen.

(Volker Lehmkuhl)