Schwäbischer Heimatbund spendiert der Stadt Ulm einen Ginkgo-Baum

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Schwäbischer Heimatbund spendiert der Stadt Ulm einen Ginkgo-Baum

Im Jubiläumsjahr wurde die Regionalgruppe Ulm aktiv und spendete der Stadt Ulm einen Baum. In der Schwäbischen Zeitung war am 3.4.2009 zu lesen:

Zertifikat einer Baumpatenschaft

"Ein Baum ist in Ulm mehr als nur ein Baum - er ist grüne Oase, Lebensraum für Tiere, Sauerstoff- und Schattenspender. Im Rahmen der Aktion Ulmer Stammbaum kann jeder Bürger der Donaustadt neuerdings stolzer Baumbesitzer werden, indem er der Stadt einen solchen ökologischen Alleskönner spendet.

Baumpflanzaktion

Ulms Baubürgermeister Alexander Wetzig (links) mit dem Vorsitzenden der SHB-Regionalgruppe Ulm-Alb-Donau, Manfred Hagen. (Foto: nuz)

Bei strahlendem Sonnenschein wurde jetzt hoch über der Donau an der Adlerbastei ein Ginkgo öffentlich gepflanzt, stellvertretend für alle in diesem Jahr neu spendierten Bäume. Gestiftet wurde der asiatische Zierbaum vom Schwäbischen Heimatbund anlässlich seines 100-jährigen Bestehens. Als Gegenleistung bekommt der Bund eine lebenslange Erinnerung inklusive persönlicher Baumkennzeichnung sowie eine Besitzurkunde. Diese überreichte Ulms Baubürgermeister Alexander Wetzig vor Ort an den Vorsitzenden der SHB-Regionalgruppe, Manfred Hagen."

Warum ein Ginkgo?

Diese Frage wurde uns oft gestellt. Dies sei ja nun kein typisch schwäbischer Baum! Doch der Baum war von der Stadt Ulm vorgegeben. Zum einen handelt es sich ja um ein Baumfossil, den letzten Lebenden seiner Gattung. Zum anderen wurde argumentiert, Ulm sei offen für alle Migranten, könne sie problemlos integrieren und damit umgehen. Dies wird und muss auch für den SHB in Zukunft gelten. Und keinem anderen Baum ist so hohe literarische Ehre zuteil geworden wie dem Gingko Biloba (Goethe).