Regionalgruppe Nürtingen

Die archäologische Gruppe ARG'NTA bei der Arbeit in der villa rustica
Der Schwäbische Heimatbund hat sich dazu verpflichtet, die naturgegebenen und kulturellen Grundlagen unserer württembergischen Heimat zu erhalten und zu stärken. Die rund 170 Mitglieder unserer Ortsgruppe haben sich seit jeher für diese Ziele tatkräftig eingesetzt.
Die Erforschung von Bodendenkmalen ist unsere Spezialität. Seit der Entdeckung der römischen Überreste im Neubaugebiet 'In den Seelen' in Oberensingen pflegen wir engen Kontakt mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Eine archäologische Gruppe unter dem Namen ARG'NTA (argenta) läßt keine Baugrube unbeobachtet, dokumentiert die Befunde und birgt die geschichtlichen Reste.

Die Ortsgruppe hält die Erinnerung an die römische Geschichte unserer Region wach.

Sommer 2003: 120 Teilnehmer am Kinderferienprogramm der Evg. Kirchengemeinde in Nürtingen-Neckarhausen belebten das antike Gemäuer wie selten. Die Mitglieder der Ortsgruppe hatten ein reichhaltiges Programm für die jungen Leute zusammen gestellt.
Unsere Mitglieder machen Stadtführungen, erläutern die römische Vergangenheit in der konservierten villa rustica in Oberensingen, führen durch den Alten Friedhof mit seinen bedeutenden Epitaphen und leiten Wanderungen zu den keltischen Denkmalen unserer Umgebung. Über Vorträge versuchen wir, den Bürgerinnen und Bürgern stadt- und landschaftsbezogene Themen und unsere ehrenamtliche Tätigkeit nahezubringen. Diese kostenlosen Veranstaltungen finden regelmäßig im Stadtmuseum statt.
Zu unseren besonderen Erfolgen der letzten Jahre gehören:
- Entdeckung und Ausgrabung einer römischen Töpferei zur Herstellung von Terra Sigillata Geschirr. Die Funde wurden präsentiert in der Ausstellung im Stadtmuseum Die Manufaktur des Verecundus und in der Landesausstellung Imperium Romanum in Stuttgart (2005).
- Villa rustica, Oberensingen: Unterstützung bei den Ausgrabungen, zwei Führungen jährlich, Restaurierungen, bisher drei Römerfeste (1998, 1999, 2001).
- Archäologische Untersuchungen im Stadtgebiet.
2003: Ergrabung und Untersuchung vorstädtischer Siedlungsreste und von Teilen der Stadtbefestigung. - 2002: Untersuchung und Dokumentation der Ursprünge Oberensingens (8.-14. Jhd.)
- Sonderaktionen zum Gewinn von Spenden (1985-87: Hungerbild, 1989-91: Römerspende, 1999-2000 Epitaphe, 2001: Stadtkirche).
| Datum | Veranstaltung |
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| Mitgliederversammlung Montag, 21. Februar 2011, 19.00 Uhr |
Nebenzimmer Hotel Pflum, Steinengrabenstraße Grußwort SHB-Geschäftsführer Dr. Siegfried Roth, Stuttgart Buchvorstellung: Wie der Nürtinger Pfarrer Mauchhardt die Psychologie entdeckte. Dr. Peter Sindlinger stellt sein neues Buch vor Berichte aus der Arbeit der Regionalgruppe Ergänzung des Beirats |
Vorträge (sofern nicht anders angegeben jeweils im Nürtinger Stadtmuseum, Wörthstr. 1, 20.00 Uhr, mit Kostenbeitrag) gemeinsame Veranstaltungen mit der Volkshochschule, dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum |
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| Montag, 21. März 2011, 20.00 Uhr | Ein "badischer Hof" am württembergischen Witwensitz Nürtingen 1510 - 1518 (Dr. Casimir Bumiller) Im Zusammenhang mit Forschungen über Markgraf Ernst von Baden und seine zweite Ehe mit der niederadligen Ursula von Rosenfeld stieß der Autor auf ein bisher in der Landesforschung unbekanntes Faktum: Offenbar residierte der badische Markgraf mit seiner ersten Frau, Elisabeth von Brandenburg-Ansbach, in den Jahren 1510 bis 1518 in Nürtingen am Hof der Herzoginwitwe Elisabeth von Württemberg. Im Frauenzimmer Elisabeths von Brandenburg lernte der Markgraf deren Kammerfräulein Ursula von Rosenfeld kennen, die er nach dem Tod Elisabeths 1518 zur Frau nahm. Der Autor zeichnet diese unbekannte Episode aus der badischen und württembergischen Geschichte nach und liefert eine neue Facette zum Bild von der Nürtinger Residenz am Vorabend der Reformation. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 11. April 2011, 20.00 Uhr | "...damit der Verzweiflung die Vernunft nicht vorgreife" - Hölderlins Freunde im politischen Konflikt Württembergs um 1800 (Professor Dr. Michael Franz), in Zusammenarbeit mit Hölderlin-Nürtingen e.V. Das despotische Regime des württembergischen Herzogs Friedrich II traf um 1800 auf den Widerstand zweier unterschiedlicher Gruppen: einerseits der parlamentarischen Opposition, die im württembergischen Landtag auf eine Verfassungsreform im Sinne einer konstitutionellen Monarchie hinarbeitete, andererseits der ungeduldigen revolutionären Geheimbünde, die sich aus dem Kleinun-ternehmertum und jüngeren Offizieren rekrutierten und einen gewaltsamen Umsturz planten. Zu beiden Gruppen unterhielt Hölderlin persönliche Beziehungen, die ihn beinahe in den Stuttgarter Hochverratsprozess von 1805 verwickelt hätten. Der Vortrag soll einen Eindruck vermitteln von den politischen Zielen und Bestrebungen dieser sehr verschiedenen Gruppierungen, die wegen ihres großen gegenseitigen Misstrauens nicht zu einer Zusammenarbeit fanden. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 23. Mai 2011, 20.00 Uhr | Über die Arbeit eines (dichtenden) Dorfgeistlichen - Eduard Mörike als Vikar (Dr. Ute Harbusch) Das Vikariat ist, nach dem Theologiestudium, der zweite, praktische Teil der Ausbildung zum evangelischen Pfarrer. Bei Eduard Mörike dauerte es nahezu acht Jahre lang, von Ende 1826 bis Sommer 1834, während deren er an verschiedenen Orten zwischen Alb und Neckar als Vikar beschäftigt war. Auch Nürtingen, wo seine Mutter, und Grötzingen, wo seine Verlobte Luise Rau wohnte, hat er in dieser Zeit immer wieder besucht. Der Vortrag wirft, anhand originaler Quellen und Dokumente, einen genauen Blick auf Mörikes beruflichen Alltag jener Jahre und zeigt, wie vielfältig - und aufreibend - die Arbeit eines schwäbischen Dorfgeistlichen im 19. Jahrhundert war, der neben seinen seelsorgerischen Tätigkeiten beispielsweise noch die Schulen zu beaufsichtigen und sämtliche standesamtlichen Aufgaben zu erledigen hatte. Dabei soll jedoch auch nicht ganz verges-sen werden, dass dieser Dorfvikar Mörike zugleich einige der schönsten deutschen Gedichte geschrieben hat. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 10. Oktober 2011, 20.00 Uhr | Kaiserin von Indien mit "schwäbischen" Wurzeln - Queen Mary von Großbritannien (Sabine Thomsen) Durch ihre Eheschließung mit dem englischen Thronfolger George wurde die Enkelin eines württembergischen Herzogs Königin von Großbritannien und Kaiserin von Indien. Das bewegte Leben dieser Victoria Mary von Teck und die damit verbundenen Verknüpfungen der Teckfamilie mit dem engli-schen Königshaus sind Thema eines Vortrags von Sabine Thomsen, die in ihrem Buch "Goldene Bräute" auch das Schicksal der Queen Mary schildert. Kostenbeitrag 4 € |
Forum zur Stadtentwicklung |
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| Donnerstag, 13. Oktober 2011, 19.00 Uhr (Stadthalle, Panoramasaal) | Städtische Baukultur - Bürgersache? (Moderation: Professor Eberhard Weinbrenner), in Kooperation mit der Architektenkammer und dem Bund Deutscher Architekten BDA Programm Der SHB will im Rahmen des Forums Stadtentwicklung erneut auf die Notwendigkeit einer langfristigen Zielsetzung, insbesondere zu einer qualitätsvollen, schonenden Ertüchtigung der Innenstadt, aber auch der Stadtentwicklung insgesamt hinweisen. Erfahrene Stadtplaner werden auch die Möglichkeiten einer Einbindung der Bürger in die Planungsprozesse erörtern. Tübingen besitzt eine besonders wertvolle und geschichtsträchtige Altstadt. Der Leiter des Bereichs Planen-Entwickeln der Stadt Tübingen Dipl. Ing. Tim von Winning wird von seinen Erfahrungen berichten. |
Otto Zondler Gedenkstätte |
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| Sonntag, 18. September 2011, 11.00-17.00 Uhr | Otto Zondler - Eröffnung der Gedenkstätte (Blockturm) zum Programm Die derzeit im Entstehen begriffene Gedenkstätte im Blockturm sieht vor, das Werk und Leben von Otto Zondler anschaulich und öffentlich zugänglich darzustellen. Dazu gehören sowohl die Werke aus den verschiedenen Schaffensperioden des Nürtinger Künstlers und von seinen wichtigen thematischen Schwerpunkten in Form von Text-Bild-Wänden, als auch die Erfassung seines Gesamtwerks in einer Medienstation. Außerdem sind Elemente zur Person und dem Wirken des Kunsterziehers und engagierten Nürtinger Bürgers Otto Zondler vorgesehen. Diese Gedenkstätte wollen wir an diesem Tag gemeinsam mit der Stadt Nürtingen feierlich eröffnen und dem interessierten Publikum vorstellen. |
Führungen |
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| Samstag, 26. März 2011, 18.00 Uhr | "Nachtwächters Runde in Alt-Nürtingen" (Rosemarie Dinkelaker und Albrecht Stark) Treffpunkt Stadtmuseum (Gebühr), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Sonntag, 10. April 2011, 15.00 Uhr | Die römische Villa Rustica in den "Seelen" (Erwin Beck und Dieter Metzger, Nürtingen) Treffpunkt Römervilla Oberensingen, Wendeplatte Friedrich-Glück-Straße (Gebühr), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 16. April 2011, 13:30 Uhr | Die Niederadelsburgen im Tiefenbachtal (Burgen Tiefenbach, Bol und Mansberg ) (Albrecht Stark) Treffpunkt: Käppele, Parkplatz Bismarcklinde, Anfahrt über Dettingen/Teck. Feste Schuhe erforderlich (Gebühr) |
| Sonntag, 17. April 2011, 11.00 Uhr | Einweihung des Hölderlinwegs Einweihung des Hölderlinwegs (Nürtingen, Stadtmuseum, mit Rahmenprogramm) Die Öffentlichkeit ist eingeladen, den neu konzipierten Hölderlin-Weg an diesem Sonntag kennen zu lernen. Kooperation von Stadt Nürtingen, Hölderlin-Nürtingen e.V, Schwäbischem Heimatbund und Schwäbischem Albverein. Das Rahmenprogramm zur feierlichen Eröffnung wird in der örtlichen Presse bekannt gegeben. |
| Samstag, 7. Mai 2011, 14.00 - 16.30 Uhr | Auf keltischen Pfaden - Am Kirchert (Olaf
Jung, Nürtingen) Treffpunkt Roßdorf, Parkplatz beim Trimmpfad (Gebühr), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 4. Juni 2011, 13.00 - ca. 16.30 Uhr | In Hölderlins Landschaft (Eine Kooperation von Schwäbischem Albverein, Hölderlin-Nürtingen e.V. und Schwäbischem Heimatbund) Geführte Wanderung auf dem Hölderlinweg rund um Nürtingen. Start und Ziel: Stadtmuseum Nürtingen mit anschließen-der Einkehrmöglichkeit im Stadtmuseum. Die Gegend um Nürtingen, die Täler von Neckar und Aich und die Schwäbische Alb, prägte Hölderlins Texte wie keine andere. Diese Landschaft begehen zu können, die Texte Hölderlins erlebbar zu machen, ist Nürtingens herausragendes Merkmal. Der Rundwanderweg In Hölderlins Landschaft führt uns vom Stadtmuseum über den Neckar zum Galgenberg; zur Schillerlinde und in den Bauernwald; über die Aich zum Winkel von Hardt; durch Hardt zur Teufelsbrücke, dann entlang der Alten Steige zur Oberensinger Höhe. Der Rückweg durch Oberensingen führt uns zur römischen Villa rustica und zum Galgenberg, mit seinem einmaligen Ausblick auf Stadt und Landschaft. Friedrich Hölderlin liebte seit seiner Jugend Spaziergänge und Wanderungen und wurde später zu dem Wanderer, der auch große Strecken zu Fuß ging. |
| Samstag, 11. Juni 2011, 10:00 Uhr | Auf den Spuren der Kelten - Der Heidengraben
(Olaf Jung, Nürtingen) Treffpunkt Erkenbrechtsweiler, Parkplatz Bassgeige (Gebühr), Veranstaltung der VHS Nürtingen |
| Samstag, 9. Juli 2011, 14.00 Uhr | Mit dem Förster in den Wald (Fortsetzung des Ganges entlang der Markungsgrenze Nürtingens mit Revierförster Richard Höhn und dieses Jahr auch mit Albrecht Stark) Treffpunkt: Parkplatz vor dem Gasthof «Kräuterbühl» im Tiefenbachtal (Gebühr) Dieses Jahr werden die Grenzen zu den Gemeinden Beuren und Dettingen erwandert. Die Themen werden die ehemaligen Burgen im Tiefenbachtal sein, daneben Nut-zungen von Sand und Steinen aus den Abteilungen Steinklinge und Sandgrube und die Entstehung von Kalktuff in der Abteilung Hoher Stich. Der Zeitrahmen für die Exkursion beträgt mindestens drei Stunden. Es werden auch einige Höhenmeter zu bewältigen sein. Wichtig ist die Ausrüstung: Feste Schuhe und geschlossene Kleidung, die ggf. auch Regenschutz bietet. Sinnvoll können auch Wanderstöcke sein. Wir gehen zwar überwiegend auf guten Wegen, Abstecher in den Wald sollten aber möglich sein. |
| Mittwoch, 3. Aug. und Donnerstag, 4. Aug. 2011 (jeweils 9.30-11.30 Uhr) |
Stadtführung für Kinder. Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt. (Rosemarie Dinkelaker). Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: 3.8. Stadtmuseum / 4.8. Hallenbad |
| Sonntag, 18. Sept. 2011, 10:00-17:00 Uhr | Auf den Spuren der Kelten - Der Heidengraben
(Olaf Jung) Treffpunkt Erkenbrechtsweiler, Parkplatz Bassgeige (Gebühr), Veranstaltung der VHS Nürtingen |
| Sonntag, 9. Okt. 2011, 13.30 – 17.00 Uhr | Frühe Eisenverhüttung im Steinachtal (Olaf
Jung, Nürtingen) Ausflug zu Fuß und Auto: Keltisches Gräberfeld Frickenhausen und Erzschürfplatz Linsenhofen Treffpunkt: Alter Sportplatz am Waldhornstüble Frickenhausen. Festes Schuhwerk erforderlich (Gebühr), Veranstaltung der VHS Nürtingen |
| Sonntag, 9. Okt. 2011, 15:00 Uhr | Die römische Villa Rustica in den "Seelen" (Erwin Beck und Dieter Metzger, Nürtingen) Treffpunkt Römervilla, Wendeplatte Friedrich-Glück-Straße (Gebühr), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 10. Dez. 2011, 18:00 Uhr | Nachtwächters Runde in Alt-Nürtingen (Rosemarie Dinkelaker und Albrecht Stark) Treffpunkt Stadtmuseum (Gebühr), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
Tag des offenen Denkmals |
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| Sonntag, 11. September 2011 | Programmpunkte werden kurzfristig bekannnt gegeben. |
Heimatgeschichtliche Veranstaltungen |
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| Samstag, 14./15. Mai 2011 | Mitgliederversammlung des SHB e.V. in Ravensburg |
| Samstag, 28. Mai 2011 | Nürtinger Maientag |
| Samstag, 23. Juli 2011 | Aktion Irrenberg - Landschaftspflege auf der
Westalb (Anmeldung Sa + So 07022/37876 | Mo-Fr 0711/2394247) |
| Sonntag, 25. September 2011, 11.00-17.00 Uhr | 6. Archemarkt "Essen, was man retten will" Freilichtmuseum Beuren Alblinsen, Filderkraut, Schwarzer Brei und andere regionale Spezialitäten (Museumseintritt) |
Fahrten und Exkursionen |
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| Freitag, 18. März 2011, 12.45 Uhr | Hauptstaatsarchiv Stuttgart - Schatzkammer der württembergischen Geschichte und Herrenberger Altar in der Staatsgalerie (Ernst Grünzner, Nürtingen) Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen, 12.45 Uhr. Rückkehr gegen 19.30 Uhr (Teilnahmegebühr) Anmeldung ist erforderlich Tel. 07022/32395 Das Hauptstaatsarchiv verwahrt in seinen Magazinen mit über 100.000 Urkunden, über 23.000 Metern Akten und Bänden, etwa 80.000 Bildern und Fotos sowie 70.000 Karten und Plänen die einmaligen Quellen der württembergischen Geschichte, angefangen vom Ende des 8. Jhs. bis in die unmittelbare Gegenwart. Zu den prominentesten Schätzen unseres Landes gehört die berühmte "Goldene Bulle" Kaiser Karls IV. aus dem Jahr 1356. Sie regelte vor allem die deutsche Königswahl und gilt als "Reichsgrundgesetz" des Mittelalters. Im Rahmen eines Rundgangs durch die sonst nicht öffentlichen Magazine und die Restaurierungswerkstatt des Hauptstaatsarchivs werden die "Goldene Bulle" sowie andere wertvolle Dokumente präsentiert. Frau. Dr. Bickhof, die Leiterin des Hauptstaatsarchivs wird uns durch die Räume führen. Nach einer Kaffeepause gehen wir in die Staatsgalerie. Auf vielfachen Wunsch und in Anlehnung an die Übergabe der Kopie des Nürtinger Altars an die ev. Kirchengemeinde St. Laurentius erhalten wir dort eine Führung zum Herrenberger Altar, der von Jörg Ratgeb 1521 fertiggestellt wurde. |
| Freitag, 15. März 2011, 12.45 Uhr | Kunstfahrt nach Rottenburg - Diözesanmuseum und Pfarrkirche St. Moriz
(mit Sigrid Emmert und Ernst Grünzner | Führung: Wolfgang Urban, Diözesankonservator, Rottenburg) Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen, 12.40 Uhr. Rückkehr gegen 19.30 Uhr (Teilnahmegebühr 20 € für Fahrt, Führungen und Eintritt) Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen. Rückkehr gegen 20.00 Uhr (Teilnahmegebühr) Bitte anmelden unter Tel. 07022/32395 oder unter 07022 / 33791 Das Diözesanmuseum bietet eine bedeutende Sammlung, deren Schwerpunkt auf der Kunst des Mittelalters und der Barockzeit liegt. Darunter befinden sich auch Werke von Conrad Weiß, dem Meister des Nürtinger Altars. Einige Objekte des Museums sind von Weltrang, wie das Bursareliquiar von Ennabeuren (um 610) oder das Tafelbild mit der Mantelspende des Hl. Martin (um 1440). Die heutige Pfarrkirche St. Moriz besitzt einen der umfangreichsten Freskenbestände des Mittelalters in ganz Süddeutschland. Sie ist zugleich die Grablege der Grafen von Hohenberg, mütterlicherseits Stammfamilie der Habsburger. |
| Samstag, 14. Mai 2011, 12.45 Uhr | Mit der Seilbahn hoch, mit der Zacke runter! (mit Ernst Grünzner) Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen. Rückkehr gegen 19.30 Uhr (Kostenbeitrag) Mit der 536 m langen und 28% steilen Seilbahn aus dem Jahr 1929 fahren wir zum Stuttgarter Waldfriedhof. Hier besuchen wir u.a. die Gräber von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten, und seiner Gattin Elly Heuss-Knapp, des Erfinders und Unternehmers Robert Bosch, des zweiten Ministerpräsidenten von Baden Württemberg Gebhard Müller, des langjährigen Stuttgarter Oberbürgermeisters Dr. Karl Lautenschlager, des Erbauers des Stuttgarter Hauptbahnhofs Paul Bonatz, des Erbauers des Fernsehturms Prof. Fritz Leonhardt, des Malers Adolf Hölzel, des Bildhauers Otto Herbert Hajek, des Schauspielers Erich Ponto und des großen Sängers Wolfgang Windgassen. Nach einer Kaffeepause geht es ca. 1 Std auf dem ebenen und bequemen "Blaustrümpflerweg", vorbei an interessanten Aussichtspunkten, weiter nach Degerloch zur Haltestelle Haigst. Mit der einmaligen "Zacke", der Zahnradbahn von 1883, erreichen wir den Marienplatz in der Stadtmitte. |
| Samstag, 21. Mai 2011, 12.45 Uhr | Stadtführung in Weil der Stadt und Besuch des Keplermuseums (Führung: Prof. Dr. Hermann Trautwein, Prof. Dr. M. Fischer) Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen. Anmeldung bitte unter 07022/37037 (Kostenbeitrag) Die ehemalige freie Reichsstadt zeigt viele wertvolle, denkmalgeschützte Gebäude, die eine Führung durch die historische Altstadt lohnend und interessant machen. Besonderes sehenswert ist die Spitalkapelle mit ihrem spätgotischen Figurenaltar der Heiligen Sippe Mariens (um 1480), dem barocken Apostel- und dem Nothelferaltar (beide um 1750) sowie dem Arma-Christi-Fresko. Anschließend erfolgt der Besuch des Kepler-Museums. Das 1999 neu konzipierte Museum ist im Geburtshaus von Johannes Kepler beheimatet. Dieser Traum von einem Fachwerkhaus versetzt den Besucher unmittelbar in die Epoche der Gegenreformation mit all ihren theologischen Spitzfindigkeiten. Im Gegensatz dazu die überwältigend vielfältige Geisteswelt Keplers. |
| Samstag, 28. Mai 2011, 14.00 Uhr | Der Ortskern von Beuren - ein sterbendes Denkmal? (Führung: Prof. Eberhard Weinbrenner) Treffpunkt: 13.30 Uhr Mitfahrmöglichkeit vom Parkplatz neben dem Haupteingang des Bahnhofs Nürtingen oder 14.00 Uhr am Rathaus Beuren (Kostenbeitrag) Die Gemeinde Beuren besitzt eine Fülle von Baudenkmalen. Viele wichtige Gebäude wurden in den letzten Jahren erneuert. Die ortsnahe Umgehungsstraße entlastete den Ortskern vom starken Durchgangsverkehr. Diese starke Aufwertung hat jedoch für viele, teilweise mittelalterliche Wohnhäuser, die dringend der Instandsetzung bedürfen, noch keinen Impuls gebracht. Vor Ort werden gemeinsam mit Bürgermeister Hartmann die erneuerten Gebäude, aber auch die aufs Höchste gefährdeten Häuser besichtigt. |
| Samstag, 2. Juli 2011, 14.00 Uhr | Weilheim an der Teck - Führung durchs Städtle und die Peterskirche (Leitung: Friedrich Buck) Treffpunkt: 13.15 Uhr Parkplatz Hallenbad Nürtingen (Fahrgemeinschaften) oder 14.00 Uhr am Rathauseingang am Marktplatz Weilheim (Parken Tiefgarage Rathaus). Rückkehr gegen 18.00 Uhr. Anmeldung bitte unter 07023 / 740008 (Kostenbeitrag) Das Programm beginnt mit einer Stadtführung von Altbürgermeister Hermann Bauer und der Besichtigung des Rathauses mit Architekt Karl-Heinz Single. Nach einer Kaffeepause führt uns Kathrin Veil durch die Peterskirche in der wir auch eine Goll-Orgel hören. Als Graf Eberhard im Bart die Herrschaft in Württemberg übernahm, vereinbarte er mit dem Abt von St. Peter, dem aus Weilheim stammenden Peter Einhardt, die alte Kirche in dessen Heimatstadt Weilheim durch eine größere Stadtkirche zu ersetzten. Zwischen 1489 und 1522 erfolgte der Neubau der spätgotischen Pfarrkirche St. Peter. Wer die Peterskirche in Weilheim betritt, ist überrascht, in einer evangelischen Kirche in Württemberg diesen Bilderreichtum vorzufinden. Die im 18. Jh. angefertigte Goll-Orgel gilt als eine der bedeutendsten Denkmalorgeln der Ev. Landeskirche in Württemberg. Gelungen sanierte Gebäude (z.B. Kapuzinerhaus) erzählen ihre Geschichte und prägen das schöne Städtle. Auch der 1469 als Stadtschloss errichtete Fachwerkbau wurde nach seiner Nutzung als "Löwenscheuer" wieder einer würdevolleren Nutzung zugeführt. Zum Abschluss der 37-jährigen Amtszeit von Hermann Bauer als Bürgermeister wurde das 1777 erbaute Rathaus im Stadtkern 2008 erweitert und saniert nach Plänen einer Nürtinger Architektengemeinschaft. |
| Samstag, 16. Juli 2011, 11.45 Uhr | Wein und Schweiß - der mühsame Weinbau in den Steillagen des Enztales (Leitung: Dieter Metzger) Treffpunkt:Eingangshalle Bahnhof Nürtingen. Rückkehr gegen 19.00 Uhr. Anmeldung unter 07022 / 37876 (Sa + So) oder 0711/2394247 (Mo-Fr) (Kostenbeitrag) Die Familie Vollmer in Bietigheim lebt seit Generationen vom Wein- und Obstbau. Sie besitzt sechs Hektar Weinberge in teilweise extremen Steillagen des Enztales. Bewirtschaftung der Rebhänge und Erhaltung ihrer Trockenmauern erfordert eine besondere Hingabe und Verbundenheit zu Beruf und Landschaft. Deshalb hat die Familie Vollmer auch 1991 und 2001 den Kulturlandschaftspreis des Schwäbischen Heimatbunds und des Sparkassenverbands Baden-Württemberg erhalten. Nach einer Führung in der historischen Altstadt besichtigen wir das Vollmersche Weingut und vespern zum Abschluss in deren Weinstube. |
| Samstag, 22. Oktober 2011, 8.30 Uhr | Herrmann Hesse, Stadt Calw und Kloster Hirsau (Führung: Werner Scholder) Abfahrt 8.30 Uhr am Hallenbad Nürtingen. Rückkehr gegen 20 Uhr. Kostenbeitrag 25 € für Fahrt und Führungen. Anmeldung unter Tel. 07022 / 33184 Am Vormittag sind wir in Calw, auch auf den Spuren von Hermann Hesse. Nach einer historischen Stadtführung werden uns die Pläne für die Weiterentwicklung der Stadt Calw durch das Architekturbüro Weinbrenner vorgestellt. Die Zeit zwischen 12 Uhr und 14 Uhr steht zur freien Verfügung, wobei ein Besuch im Hesse-Museum sehr empfohlen wird und ein kleiner Imbiss eingenommen werden kann. Um 14.00 Uhr fahren wir weiter nach Hirsau. Wir werden dort durch die alte Klosterkirche St. Aurelius, die Klosterruine und das Jagdschloss geführt. Den Abschluss bildet ein Abendessen im Hotel Kloster Hirsau. Rückfahrt gegen 18.30 Uhr |
| Für die Reisen und Exkursionen der Orts-, Stadt- und Regionalgruppen
gelten die Reisebedingungen des Schwäbischen
Heimatbundes. Weitere Informationen über unsere vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen erhalten Sie gerne direkt bei der Ortsgruppe. |
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| Spenden bitte auf das Girokonto 560 514 36 bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen (BLZ 611 500 20) oder auf das Konto 156 360 004 bei der Volksbank Kirchheim-Nürtingen (BLZ 612 901 20) | |
| Vorsitzender | weitere Vorstände | Schatzmeister |
|---|---|---|
| Prof. Dr. Roman Lenz Moltkestraße 16 72622 Nürtingen Tel. (07022) 212680 | Horst Ansel Dieter Metzger Prof. Dr. Uwe Beck | Ernst Grünzner |
