Ortsgruppe Tübingen
Unsere Gruppe hat rund 350 Mitglieder. Unsere Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Denkmalpflege, Naturschutz sowie Pflege der Kulturlandschaft und reichen über das Stadtgebiet Tübingens in die nähere Umgebung hinaus.
Lesen Sie hier über die Mitgliederversammlung 2011 der Ortsgruppe Tübingen.
Denkmalpflege:

Auf dem Tübinger Stadtfriedhof
Wir bemühen uns, das schützenswerte Kulturgut der im Zweiten Weltkrieg unzerstört gebliebenen Altstadt von Tübingen lebendig zu erhalten in ihrer Mischung aus Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Universitätseinrichtungen und öffentlichem Raum. Die Authentizität der historischen Bebauung soll erhalten bleiben. Unsere Mitglieder wirken dabei - teilweise federführend - mit in den Arbeitsgruppen und dem Forum Tübingen 2030 - Leitlinien für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Neben dem SHB sind dort die Kunstgeschichtliche Gesellschaft, mehrere Universitätsinstitute und Mitglieder der Architektenkammergruppe vertreten. In jüngster Zeit gab es vielbeachtete Stellungnahmen, zum Beispiel:
- zur Neunutzung von Stadtbrachen, insbesondere der Maschinenfabrik Majer am westlichen Altstadtrand,
- zur Planung eines Investors auf Grundstücken zwischen Pfleghof und Mühlstraße (Abriss mehrerer frühklassizistischer Gebäude) oder
- zur Planung und Entwicklung des Technologiequartiers Obere Viehweide.
Naturschutz und Pflege der Kulturlandschaft:
Wir arbeiten mit an mehreren Agenda 21-Projekten, z.B. Freihaltung der Mittelhangzonen von Verwilderung und Verbuschung oder Neugestaltung des Anlagensees. In jüngster Zeit hat sich die Ortsgruppe bei der Standortsuche für eine Großsporthalle erfolgreich für den Erhalt der historischen Tübinger Alleen mit ihrer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt eingesetzt.
Stadtfriedhof Tübingen:
Der größte Erfolg der letzten Jahre war die Wiedereröffnung und Weiterbelegung des historischen Tübinger Stadtfriedhofs am 1. Januar 2002.
In unserem Jahresprogramm bieten wir regelmäßig mehrere Vorträge, Führungen und Tagesfahrten an.
| (Kostenbeiträge für die Sonderbusfahrten (soweit nicht gesondert angegeben - inkl. Führungen): 26,- Euro p.P., Personen mit Begleitung 37,- Euro, in Ausbildung 16,- Euro, Storno nach Anmeldeschluss 10,- Euro; je mind. 18 Teilnehmer) | |
| Datum | Veranstaltung |
|---|---|
| Mittwoch, 23. März 2011, 19.00 Uhr |
Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Tübingen, anschl. öffentlicher Vortrag mit Lichtbildern (ca. 20.15 Uhr) von unserem Mitglied Prof. Dr. Franz Quarthal, Rottenburg, zum Thema: Weinbau am oberen Neckar. Danach eine Weinprobe mit Richard Müller, Unterjesingen (Tübingen, Club Voltaire, Haaggasse 26b). |
| Samstag/Sonntag, 14./15. Mai 2011 | Jahreshauptversammlung des SHB in Ravensburg Weitere Infos in der SH 2011/1 sowie hier Anmeldung bei der Geschäftsstelle in Stuttgart (0711/2394211) oder per email Kontaktformular |
| Samstag, 21. Mai 2011, 14.00 Uhr |
Exkursion nach Nusplingen, Burgfelden, Margrethausen Auf in den Süden Richtung Zollernalb - schon die Anfahrt über den Lochenalbaufstieg ist reizvoll! Im oberen Bäratal steht im alten Nusplinger Friedhof in malerischer Hanglage ein bau- und kunstgeschichtliches Kleinod aus ursprünglich romanischer Zeit: Die St. Peter- und Paulskirche war früher die Mutterkirche des dortigen Pfarrsprengels und hat mit interessanter Ausgestaltung, mit sehenswerten Holzskulpturen und einer Glockenaufhängung nach Leonardo da Vinci aufzuwarten. Nach einem Abstecher nach Margrethausen erreichen wir Burgfelden mit seinem bekannten romanischen und reich mit Fresken ausgestatteten Michaelskirchlein. Ein kurzer Gang zum nahegelegenen Böllat bietet einen weiten Rundblick ins Land und lohnt sich fast bei jedem Wetter. Reiseleitung: Dr. Johanna Petersmann Abfahrt mit Sonderbus: 14.00 Uhr ab Tübingen Obf., Bahnsteig A. Rückkehr: ca. 19.00 Uhr Schriftliche Anmeldung beim Vorsitzenden Frieder Miller erbeten (Adresse siehe unten) bis spätestens Freitag, 13. Mai 2011, notfalls auch über Tel. 07071/253388 (Miller). |
| Samstag, 2. Juli 2011, 13.00 Uhr (!) |
Exkursion nach Stuttgart: Mittelalter und Moderne: Veitskapelle und Weißenhofsiedlung Die 1380 gestiftete Veitskapelle in Mühlhausen blieb von Kriegsschäden, Bilderstürmern oder Umbauten glücklicher-weise verschont. Böhmische Frömmigkeit gab der Kirche den Namen: Die Heiligen Wenzel, Veit und Sigismund sind die Patrone der Veitskapelle. Der Stifter Reinhard von Mühlhau-sen entstammte dem niederen Ortsadel und war in Prag für die Grafen von Württemberg tätig, wo er auch Beziehungen zum Kaiserhof Karls IV. pflegte. Der Hochaltar aus dem Jahr 1510, die mittelalterliche Maria-Ohnmachtsgruppe und die Grabmale der Ortsherren "von Kaltental" zählen zu den Attraktionen der Veitskapelle. Für die Erhaltung und aufwändige Restaurierung dieses Juwels engagiert sich u. a. auch ein reger Förderverein. Es begrüßt uns die Pfarrerin der Evang. Kirchengemeinde, Charlotte Sander. www.veitskapelle.de (neues Fenster) Die Weißenhofsiedlung ist eines der bedeutendsten Zeugnisse des Neuen Bauens: Sie entstand 1927 als Bauausstellung der Stadt Stuttgart und des Deutschen Werkbundes. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe haben 17 berühmte Architekten, darunter Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Walter Gropius, Ludwig Hilberseimer, Hans Scharoun, J.J.P. Oud oder Bruno und Max Taut, ein mustergültiges Wohnprogramm für den modernen Großstadtmenschen geschaffen. Für die beiden Häuser Le Corbusiers wurde nun vor wenigen Tagen ein erneuter Antrag auf Aufnahme ins Weltkulturerbe der UNESCO gestellt. Seit Herbst 2006 befindet sich im mustergültig restaurierten Haus Le Corbusier, Rathenaustraße 1, das Weissenhofmuseum. Museumsleiterin Anja Krämer und Dorothee Keuerleber, beide Mitglieder im Schwäbischen Heimatbund, führen uns durch die Dauerausstellung und zeigen uns anschließend auf einer Maxi-Führung die eindrucksvolle Gesamtanlage. www.weissenhofmuseum.de (neues Fenster) Reiseleitung: Andreas Vogt Abfahrt mit Sonderbus: 13.00 Uhr ab Tübingen Obf., Bahnsteig A. Rückkehr: ca. 19.00 Uhr Schriftliche Anmeldung beim Vorsitzenden Frieder Miller erbeten (Adresse siehe unten) bis spätestens Freitag, 24. Juni 2011, notfalls auch über Tel. 07071/253388 (Miller). |
| Freitag, 5. August 2011, 8.00 Uhr |
Exkursion nach Wangen im Allgäu
Der diesjährige Tagesausflug führt in die ehemalige freie Reichsstadt Wangen im Allgäu, wo wir zuerst eine Führung durch die historische Altstadt bekommen. Nach der Mittagspause erleben wir dann die einmalige Museumslandschaft Wangens in der Eselsmühle: Heimatmuseum, Käsereimuseum, Museum für mechanische Musikinstrumente, Literarische Archive von Frh. von Eichendorff und Gustav Freytag sowie die mittelalterliche Badstube. Reiseleitung: Frieder Miller Abfahrt mit Sonderbus: 8.00 Uhr ab Tübingen Obf., Bahnsteig A. Rückkehr: ca. 19.00 Uhr Unkostenbeitrag (inkl. Führungen und Eintritte, aber ohne Mittagessen): 42,- Euro, Personen mit Begleitung : 75,- Euro. Schriftliche Anmeldung beim Vorsitzenden Frieder Miller erbeten (Adresse siehe unten) bis spätestens Freitag, 29. Juli 2011, notfalls auch über Tel. 07071/253388 (Miller). |
| Samstag, 24. September 2011, 13.30 Uhr (!) |
Besuch der Ortsgruppe Kirchheim/Teck im Schwäbischen Heimatbund In Kirchheim erhalten wir eine Führung durch die historische Altstadt durch ein Mitglied der dortigen Ortsgruppe des SHB, Herrn Kamphausen, der uns auch ausgewählte Objekte zeigen wird, für die sich die Kirchheimer besonders engagiert haben. Anschließend möchte uns die Ortsgruppe einladen, mit Ihnen noch in einer Wirtschaft etwas zusammenzusitzen und zu "schwätzen". Reiseleitung: Frieder Miller Abfahrt mit Sonderbus: 13.30 Uhr ab Tübingen Obf., Bahnsteig A. Rückkehr: ca. 19.00 Uhr Schriftliche Anmeldung bis Freitag 16. September 2011 beim Vorsitzenden der Ortsgruppe erforderlich (siehe unten) - notfalls auch über Tel. 07071/253388 (Miller)! |
| Samstag, 8. Oktober 2011, 13:00 Uhr (!) |
Die Villenkolonie am Denzenberg (Rechts und links der Wilhelmstraße Teil III) 1902 veröffentlichte die Tübinger städtische Baubehörde einen Plan, der zeigte, wie man sich die weitere Anlage der Wilhelmsvorstadt dachte. Diese war damals erst bis zur Melanchthonstraße gediehen, nun sollte sie bis zur Gemarkunsgrenze beim Pauline-Krone-Heim entwickelt werden. Das brachte 1909 die seinerzeit noch selbständige und vorzüglich verwaltete Gemeinde Lustnau auf den Gedanken, an eben dieser Gemarkungsgrenze beginnend, fern vom eigenen Ortskern die Villenkolonie am Denzenberg zu planen. Die Führung soll an ausgewählten Beispielen des teilweise sehr interessanten Baubestands zeigen, wie sich dieser Teil der Stadt im Verlauf von hundert Jahren entwickelt hat, immer wieder unterbrochen durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Treffpunkt am Berlin-Kilometerstein, Kleine Wilhelmstraße, Jet-Tankstelle Es führt Gernot Närger. Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Spende für die Ortsgruppe wird gebeten. Anmeldung nicht erforderlich. |
| Für die Reisen und Exkursionen der Orts-, Stadt- und Regionalgruppen
gelten die Reisebedingungen des Schwäbischen
Heimatbundes. Weitere Informationen über unsere vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen erhalten Sie gerne direkt bei der Ortsgruppe. |
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| Die Bankverbindung der Ortsgruppe für die Veranstaltungen lautet: Konto-Nr. 11 242 53 bei der KSK Tübingen (BLZ 641 500 20). Das zusätzliche Konto für Spenden und Denkmalschutz lautet: Nr. 11 242 15 KSK Tübingen. |
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